Division 2 im Fokus

19.09.2014 · 

Seit dem vergangenen Jahr wird die Spezial Tourenwagen Trophy wieder in zwei Divisionen ausgetragen. Davon profitieren Fahrer und Zuschauer gleichermaßen. Denn das heißt doppelte Action auf der Strecke bei mehr Sicherheit für die Teilnehmer. Gerade die Fahrzeuge der Division 2 stehen mit einer eigenen Startgruppe sowie der Ehrung der drei Erstplatzierten auf dem Siegerbalkon unmittelbar nach dem Rennen nun deutlich stärker im Fokus.

Bis Mitte der 90er Jahre war die Einteilung bei der Spezial Tourenwagen Trophy in zwei Divisionen üblich. Die „kleine“ Division war damals ein echter Renner – mit bis zu 120 Teilnehmern. An diese erfolgreiche Zeit möchte die STT anknüpfen und den Piloten der Klassen bis 3400 ccm sowie den älteren luftgekühlten Porsche und Transaxle-Modelle ein attraktives Betätigungsfeld bieten. Genau wie in der Division 1 gibt es neben der eigenen Startgruppe auch direkt nach dem Rennen die Ehrung der besten drei Piloten auf dem Siegerbalkon. Am Saisonende werden die drei Punktbesten der Division geehrt. Die Idee dazu kam aus dem Fahrerfeld selbst und zeigt, dass die Serie immer für Anregungen offen ist.

Was ist die Division 2?
Die Division 2 richtet sich an die Teilnehmer der Klassen bis 2500 ccm, bis 3200 ccm und 3400 ccm sowie die beiden Klassen der Transaxle und luftgekühlten Porsche Fahrzeuge (bis 3200 ccm und über 3200 ccm). Die Einteilung der Fahrzeuge erfolgt nur über den Hubraum. Je nach Interesse und bei genügend Fahrzeugen können weitere Klassen eingerichtet werden, z.B. speziell für Clio Cup oder Mini Challenge.

Welche Fahrzeuge können in der Division 2 fahren?
Im Grunde können alle Fahrzeuge bis 3400 ccm, luftgekühlte und Transaxle-Porsche fahren. Klassische Fahrzeuge sind zum Beispiel der Seat Leon MK2, Renault Clio Cup, Porsche 964, Porsche 944 oder ganz allgemein VLN SP2, SP2T, SP3, SP3T, SP4, SP5, SP6 sowie alle Gruppe H Autos bis 3400 ccm.

Wie sieht der Rennablauf aus?
Das Training und Rennen findet gemeinsam mit der Division 1 statt. Allerdings erfolgt die Startaufstellung getrennt nach den Divisionen. D.h. der schnellste der Division 2 steht auf Pole, der Zweitschnellste der Division 2 steht in der ersten Startreihe. Die Division 2 wird mit einem Zeitabstand als eigene Startgruppe gestartet.

Welche Leistungen bietet die STT?
Die besten drei Piloten der Division 2 werden auf dem Gesamtsiegerbalkon geehrt und erhalten Pokale (und je nach Veranstalter den obligatorischen Sekt). Bei der Jahressiegerehrung werden die drei besten Piloten der Division 2 am Saisonende mit Pokalen geehrt. Außerdem nehmen die Fahrer natürlich an der Gesamtsiegerehrung teil und können den Gesamtmeistertitel einfahren. Zudem schüttet die STT am Ende im Rahmen einer Verlosung (gleiche Chance für jeden Teilnehmer, egal ob Erster oder Letzter) Sachpreise im Wert von um die 15 000 Euro aus. Die besonders begehrten Preise sind ein Kompletträdersatz von BBS, Rennschalensitze von König oder Fahrwerke von Bilstein.

Was kostet der Start in der STT?
Momentan gelten die ganz normalen Preise der Spezial Tourenwagen Trophy. D.h. 900 Euro Einschreibegebühr + 650 Euro Nenngeld pro Rennen. Allerdings gibt es auch Rabatt-Möglichkeiten. Junioren bis 24 Jahre bezahlen nur 350 Euro Nenngeld. Außerdem bezahlen Familienangehörige (Eltern, Kinder, Geschwister, Lebenspartner) ebenfalls nur 350 Euro Nenngeld.

21.-23.04.2017Bosch Hockenheim Historic / Hockenheim
12.-14.05.2017Preis der Stadt Magdeburg / Oschersleben
30.06.-02.07.2017ADAC Truck Grand Prix / Nürburgring
21.-23.07.2017ADAC GT Masters / Zandvoort
04.-06.08.2017ADAC GT Masters / Nürburgring
15.-17.09.2017ADAC GT Masters / Sachsenring
13./14.10.2017ADAC Westfalen Trophy / Nürburgring

 

Spezial Tourenwagen Trophy

1.Oscar Tunjo300,00 Punkte
2.René Freisberg283,50 Punkte
3.Ulrich Becker265,00 Punkte
4.Ralf Glatzel218,00 Punkte
5.Jürgen Alzen214,00 Punkte


STT Juniorwertung

1.Oscar Tunjo300,00 Punkte
1.Marcel Fugel201,00 Punkte
3.Justin Häußermann190,00 Punkte
4.Niklas Kry136,00 Punkte
5.René Kircher101,00 Punkte