Spezial-Tourenwagen-Trophy H&R Cup

Tradition und Moderne treffen aufeinander


Seit 1986 ist die Spezial-Tourenwagen-Trophy fester Bestandteil in der deutschen Motorsport Szene. Was damals zunächst noch belächelt wurde, entwickelte sich zu einer der spektakulärsten Rennserien in Deutschland. Bald brachte man die noch junge Serie mit ausladendem Flügelwerk, mächtig breiten Kotflügeln und tollem Sound in Verbindung. Immer schauten Profis in der Serie vorbei, um sich mit den ambitionierten Amateuren zu messen.

Namen wie Jürgen Alzen, Kurt Thiim, Roland Asch, Harald Grohs, Olaf Manthey oder der GT-Masters Sieger vom Lausitzring Florian Stoll schauen immer wieder gerne vorbei. Doch auch junge Nachwuchstalente gingen aus der STT hervor. So gelang unter anderem Jürgen Hohenester oder Rüdiger Julius-Bernhard der Sprung in die DTC bzw. STW. Jürgen Feucht schaffte es sogar bis in die DTM.

Verschiedene Klassen für Tourenwagen und GT-Fahrzeuge bieten eine große Vielfalt an Rennfahrzeugen. Genau das macht gerade den ganz speziellen Reiz der Traditionsrennserie aus. Wo sonst sieht man schon einen 270 PS starken Dolomite gegen einen Ford GT oder Porsche 997 Cup um den Meistertitel kämpfen? Die Klasseneinteilung sorgt dafür, dass jeder Teilnehmer eine reelle Meisterschaftschance hat. Die Punkte werden nach dem aktuellen Formel 1 Prinzip verteilt. Eingeschriebene Teilnehmer erhalten zusätzlich Startpunkte für jedes Rennen. Gaststarter bekommen ebenfalls Meisterschaftspunkte, allerdings keine Startpunkte.

Die stärksten Fahrzeuge wie Porsche Turbo oder Chrysler Viper treten in der großen STT-Klasse über 5500 ccm an. Was nicht in die STT Klassen passt, findet in den extra dafür geschaffenen Sonderklassen einen Platz. Interessant sind daher auch die beiden Klassen für luftgekühlte 911er und Transaxle-Porsche. Um nicht gegen moderne GT3 Boliden antreten zu müssen, wurden für diese Fahrzeuge extra zwei Klassen eingerichtet. Damit kann auch ein älterer Porsche am Ende um die Meisterschaft kämpfen und so finden gerade Fahrzeuge nach älteren Reglements wieder ein Betätigungsfeld. Ein Gedanke, dem sich die STT schon bei ihrer Gründung verschrieben hat.

Seit der vergangenen Saison gibt es zudem eine Wertung in zwei Division. Hierbei starten die Fahrzeuge bei entsprechender Teilnehmerzahl in zwei Startgruppen. Während in der Division I die großen Boliden fahren, starten in der Division II die Fahrzeuge bis 3400 ccm und luftgekühlten + Transaxle-Porsche. Geehrt werden beide Divisionen auf dem Gesamtsiegerpodest. Außerdem werden die jeweils drei besten Piloten am Saisonende mit Pokalen belohnt.

Durch die Unterstützung des Hauptsponsors H&R erhielt die Serie seit 2006 den Namenszusatz H&R Cup. Weitere namhafte Sponsoren und Förderpartner machen es möglich am Ende der Saison Sachpreise im Wert von über 15 000 Euro als Gewinne an die eingeschriebenen Fahrer zu verlosen.

STT steht aber nicht nur für PS starke Boliden, dröhnende Motoren oder großes Flügelwerk, sondern auch für Kameradschaft und fairen Umgang miteinander, ob auf der Rennstrecke oder danach im Fahrerlager. Die Teilnehmer der Serie verbindet Spaß an schnellen Autos und am Rennsport. Neben echten Amateuren starten immer wieder ehemalige Profis, die den Zuschauer mit spannendem und faszinierendem Rennsport  begeistern.
  
STT – drei Buchstaben für spannenden und attraktiven Motorsport.

Patrick Holzer
15.-17.04.2016Bosch Hockenheim Historic / Hockenheim
29.04.-01.05.2016ADAC GT Masters / Sachsenring
17.-19.06.2016Stuttgarter Rössle / Hockenheim
05.-07.08.2016ADAC GT Masters / Nürburgring
19.-21.08.2016ADAC GT Masters / Zandvoort
30.09.-02.10.2016ADAC GT Masters / Hockenheim
14./15.10.2016ADAC Westfalen Trophy / Nürburgring

 

STT National

1.Jürgen Bender337,00 Punkte
1.Ulrich Becker297,00 Punkte
3.Lisa Christin Brunner283,00 Punkte
4.Team Ehninger/Ayasse279,50 Punkte
5.Sven Markert274,00 Punkte


STT H&R Cup

1.Jürgen Bender337,00 Punkte
1.Ulrich Becker297,00 Punkte
3.Lisa Christin Brunner283,00 Punkte
4.Christian Franck280,75 Punkte
5.Team Ehninger/Ayasse279,50 Punkte