Seit 1986 ist die Spezial-Tourenwagen-Trophy (STT) fester Bestandteil der deutschen Motorsport-Szene. Was damals zunächst noch belächelt wurde, entwickelte sich zu einer der spektakulärsten Rennserien in Deutschland. Ausladendes Flügelwerk, mächtig breite Kotflügel und ein unverwechselbarer Sound sind bis heute die Markenzeichen der Serie, in der sich Profis und ambitionierte Amateure auf Augenhöhe messen.
Verschiedene Klassen für Tourenwagen und GT-Fahrzeuge bieten eine enorme Bandbreite an Rennwagen – vom flinken MINI Cooper bis zum aktuellen GT3-Boliden oder spektakulären Eigenbau. Die Einstufung in Divisionen sorgt dafür, dass jeder Teilnehmer eine reelle Meisterschaftschance hat.
Das Punktesystem ist dabei fein austariert: Der Divisionssieger erhält 20 Punkte, gefolgt von einer Abstufung um jeweils zwei Punkte für die weiteren Plätze. Zusätzlich gibt es pro besiegtem Teilnehmer in der Wertung 0,25 Zusatzpunkte. Fahrzeuge mit einem Baujahr bis 2011 werden zudem mit 1,75 Zusatzpunkten belohnt.
Neu im sportlichen Reglement: Es wird wieder ein Streichergebnis eingeführt – somit fließen die besten 11 aus insgesamt 12 Rennen in die Endwertung ein. Gast- oder Einzelstarter sind ebenfalls punkteberechtigt, erhalten jedoch beim Saisonfinale keine doppelten Punkte. Zudem ist für alle Teilnehmer die Nutzung von Michelin-Reifen (bezogen und gekennzeichnet über die Crew Knüttel) verbindlich vorgeschrieben.

Die Einteilung erfolgt nach dem Leistungsgewicht (Fahrzeuggewicht durch PS-Leistung), aufgeteilt in derzeit neun Leistungsklassen und fünf Divisionen:
Division I: Boliden bis 2,49 kg/PS.
Division II: Fahrzeuge von 2,5 bis 3,69 kg/PS.
Division III: (Seit 2025) Fahrzeuge bis 2-Liter Hubraum, Frontantrieb und 2,50 bis 3,69 kg/PS.
Division IV: Fahrzeuge von 3,7 bis 5,00 kg/PS.
Unter dem Motto "4x40" bietet die STT maximale Fahrzeit: Zwei Qualifyings und zwei Rennen dauern jeweils 40 Minuten. Dabei können sich zwei Piloten ein Auto teilen – entweder bestreitet jeder ein Rennen komplett oder der Wechsel erfolgt beim Pflichtstopp.
Ein besonderes Highlight ist das Preisgeld-Comeback: Seit 2024 werden am Saisonende insgesamt 20.000 Euro an die Top 3 ausgeschüttet. Der Sieger erhält 10.000 Euro, Platz zwei wird mit 6.000 Euro und der dritte Rang mit 4.000 Euro prämiert.
Auch die Förderung junger Talente kommt nicht zu kurz: Für Pilot*innen bis zum 25. Lebensjahr besteht weiterhin die Möglichkeit einer Förderung durch ein kostenfreies Nenngeld für eine komplette Saison, exklusiv bei einer Teilnahme in der Division 4. Interessenten können ihre Bewerbung direkt an die STT-Organisation richten.
Durch die langjährige Unterstützung des Hauptsponsors H&R trägt die Serie seit 2006 den Beinamen H&R Cup. Dank weiterer namhafter Partner werden am Saisonende zudem wertvolle Sachpreise unter den eingeschriebenen Fahrern verlost. Doch die STT steht für mehr als nur harte Zahlen: Kameradschaft und ein fairer Umgang im Fahrerlager machen den "Spirit" dieser Serie aus.
Weitere Informationen unter www.stt-motorsport.de/reglement
STT – drei Buchstaben für spannenden und attraktiven Motorsport.